Dezember 3, 2020

Diese Hunderassen lassen sich gut in der Wohnung halten

Einen Hund in der Wohnung halten, hört sich im ersten Moment nicht gut an. Oftmals
erlauben es zudem die Vermieter nicht, dass Haustiere und insbesondere Hunde mit in der
Wohnung leben. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Allerdings ist nicht jeder Hund für das
Leben in einer Wohnung geeignet. Es gibt viele Rassen, die nicht nur Platz benötigen,
sondern auch täglich ihren Auslauf. Wir wollen deshalb klären, welche Hunde auch für die
Wohnung geeignet sind und von welchen eher abgeraten wird.

Welche Hunde können in der Wohnung leben?

Darunter zählen vor allem Hunderassen, die keinen Zugang zu einem Garten benötigen und
gern auf einer kleinen Fläche leben. Aber auch Hunde, die von ihrem Wesen her ruhig und
ausgeglichen sind, eignen sich eher für die Wohnung. Um keinen Ärger mit den Nachbarn zu
bekommen, sollten es auch Rassen sein, die nicht oft bellen. Dackel und Chihuahuas gelten
beispielsweise als sehr gesellige und ruhige Hunde, die gern in der Wohnung gehalten
werden. Sie leben lange Spaziergänge und treffen dabei gern auf ihre Artgenossen. Es gibt
jedoch auch weitere Hunderassen, auf die diese Bedingungen zutreffen. Dazu jedoch an
späterer Stelle mehr.

Was wichtig für den Hund in der Wohnung ist

Oftmals wird pauschal gesagt, dass kleine Hunde eher für die Wohnung geeignet sind und
große hingegen viel Platz brauchen. Diese Aussage stimmt so jedoch nicht ganz. Viele kleine Hunderassen sind sehr temperamentvoll und haben einen hohen Bewegungsdrang. Zudem
machen sie gern durch Bellen auf sich aufmerksam. Bei diesen Rassen ist ein eigener Garten
sehr wichtig, da sie regelmäßig den Auslauf zum Toben und Rennen brauchen. Es gibt aber
auch Ausnahmen. Anders ist es auch bei großen Hunderassen. Viele mögen es stundenlange
Spaziergänge zu machen und möchten danach gern auf dem Sofa oder auf der Decke liegen.
Sie powern sich unterwegs aus und toben drinnen eher nicht herum. Andere große Hunde
brauchen sowohl Drinnen als auch Draußen ihren Auslauf und benötigen somit ausreichend
Platz, um sich bewegen zu können. Es gibt aber auch große Hunde, die weniger
temperamentvoll sind.

In jedem Fall muss der Hundehalter seinem Haustier täglich einen
entsprechenden Auslauf bieten. Lange Spaziergänge sind für einige Hunderassen genau das
richtige. Wiederum andere Hunde möchten lieber frei und ohne Leine umherlaufen und vor
allem rennen. Auf einem normalen Spaziergang ist das jedoch eher nicht möglich. Der eigene
Garten oder alternativ auch die Hundewiese bieten dann den entsprechenden Auslauf. So wird
schließlich jeder Hund glücklich. Zudem ist es wichtig, dem Hund in der Wohnung auch
ausreichend Platz zu schaffen. Das Haustier braucht nicht nur seinen eigenen Rückzugsort wie eine Hundehöhle,
sondern auch eine aufgeräumte Wohnung, in der Platz zum Bewegen ist.

Diese Hunderassen sind nicht für die Wohnung geeignet

In einer Wohnung werden sich vor allem aktive Hunde, wie Schäferhunde oder Border
Collies, nicht wohlfühlen. Sie haben einen hohen Bewegungsdrang und müssen immer etwas
Neues entdecken. Auch Golden Retriever und Labrador eignen sich nicht für die Wohnung.
Sie lieben die Mischung aus langen Spaziergängen und sich frei austoben zu können. Auch
der Akita Inu ist ein Hund, der die Bewegung in der Natur liebt. Hunde aus dieser Gruppe
können in der Wohnung nur schwer glücklich gemacht werden.

Diese Hunde können problemlos in der Wohnung Leben

Zu den großen Hunden, die in der Wohnung leben können, gehören beispielsweise Deutsche
Doggen. Sie sind zwar eine der größten Hunderassen, dafür gelten sie aber als sehr gesellig
Hunderassen und ruhig. Nach einem großen Spaziergang genießen sie die Ruhe. Sie verbringen ihre Zeit
gern mit dem Faulenzen. Nicht nur große Hunde können sich in der Wohnung wohlfühlen,
sondern auch kleine Rassen, wie Bichon Frisé, Bulldoggen, Cavalier King Charles Spaniel,
Chihuahuas, Dackel, Havaneser, Malteser, Mops, Pudel, Papillon, Shiba Inu, Zwergspitz,
Japan Chin und Französische Bulldoggen. Sie alle gelten als ruhiger. Jedes Tier ist jedoch
individuell, sodass es vor allem auch auf die Erziehung ankommt. Wenn ein Tier in seinem
Temperament gebändigt wird und er dieses ausleben darf, gestaltet sich das Zusammenleben
oft einfacher und harmonischer auch in einer Wohnung.

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